Das nasse Kollodium-Verfahren: Kölns Fotografiegeschichte hautnah erleben


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Fotografiegeschichte zum Anfassen: Das nasse Kollodium-Verfahren in Köln entdecken
Wie entstanden Fotografien, bevor digitale Kameras und moderne Filmtechnik den Alltag prägten? Bei dieser Führung im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv tauchen Besucherinnen und Besucher in die Geschichte des nassen Kollodium-Verfahrens ein und begegnen ausgewählten Kollodium-Negativen aus den Beständen des Rheinischen Bildarchivs.
Eine historische Technik mit charakteristischem Bildausdruck
Das 1851 entwickelte nasse Kollodium-Verfahren zählt zu den bedeutenden fotografischen Verfahren des 19. Jahrhunderts. Die Führung vermittelt anschaulich, wie die Technik funktionierte und weshalb sie über viele Jahre als Standardverfahren der Fotografie galt. Im Mittelpunkt stehen die historischen Abläufe, die besondere Materialität der Aufnahmen und die Spuren, die dieses Verfahren im kulturellen Erbe der Fotografie hinterlassen hat.
Kollodium-Negative aus dem Rheinischen Bildarchiv
Ein besonderer Reiz des Entdeckungserlebnisses liegt im Blick auf konkrete Beispiele aus den Beständen des Rheinischen Bildarchivs. Die historischen Negative eröffnen einen unmittelbaren Zugang zur lokalen Fotografiegeschichte und zeigen, wie sorgfältig Bildvorlagen bewahrt, erschlossen und vermittelt werden. So verbindet die Stadtführung durch die fotografische Überlieferung Kölns technisches Fachwissen mit authentischer Archivarbeit.
Einblicke im Historischen Archiv
Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv am Eifelwall 5 bietet den passenden Rahmen für diese kulturelle Bereicherung. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die Führung dauert von 17 bis 18 Uhr und wird von Nikolaos Choudetsanakis begleitet. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen begrenzt.
Wichtige Hinweise zur Teilnahme
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung war bis zum 16. Oktober 2026 per E-Mail oder telefonisch erforderlich; die Veranstaltung ist als ausgebucht ausgewiesen. Das Haus ist mit der Straßenbahnlinie 18 sowie der Buslinie 142 über die Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv erreichbar.
Fazit: Ein konzentriertes Entdeckungserlebnis für Fotografiebegeisterte
Diese Führung macht lokale Geschichte sichtbar und historische Fototechnik verständlich. Wer sich für kulturelles Erbe, analoge Verfahren und die Arbeit eines Bildarchivs interessiert, erlebt eine fachkundige Einführung in eine faszinierende Epoche der Fotografie. Für den Termin am 21. Oktober 2026 sind aktuell keine weiteren Plätze verfügbar.
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