Hungerleben – Lebenshunger: Kölns Nachkriegszeit im Historischen Archiv


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Köln zwischen Hungerleben und Lebenshunger entdecken
Die Ausstellungsführung durch Hungerleben – Lebenshunger. Köln 1946/47 lädt am 28. Oktober 2026 dazu ein, die unmittelbare Nachkriegszeit aus nächster Nähe zu betrachten. Im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv wird sichtbar, wie Krieg, Zerstörung, Wohnungsmangel und Versorgungsnot den Alltag der Kölner Bevölkerung prägten und zugleich die Hoffnung auf einen Neubeginn wuchs.
Eine Stadt im Schatten der Trümmer
Die Führung führt durch Köln in den Jahren 1946 und 1947: eine Stadt zwischen Ruinen, Notunterkünften und dem mühsamen Wiederaufbau. Thematisiert werden die Beseitigung der Trümmer, das Leben in beschädigten Häusern und die sozialen Herausforderungen einer Gesellschaft, deren Alltag von Mangel und Unsicherheit bestimmt war.
Alltag, Erinnerung und gesellschaftlicher Neubeginn
Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Perspektiven auf die Nachkriegsjahre. Frauen, Kinder und Jugendliche, Heimkehrende und Vertriebene erlebten diese Zeit auf jeweils eigene Weise. Die Ausstellung verbindet historische Quellen mit einer erzählerischen, audiovisuellen Inszenierung und macht damit kulturelle Bildung unmittelbar erfahrbar.
Käthe als erzählerische Begleiterin
Die fiktive Figur Käthe führt durch typische Alltagssituationen der Jahre 1946 und 1947. Ihre Geschichte basiert auf Zeitzeugnissen und verdichtet individuelle Erfahrungen zu einem anschaulichen Bild der Epoche. Die audiovisuelle Gestaltung schafft eine intensive Ausstellungsatmosphäre und eröffnet Raum für historische Werkbetrachtung, Empathie und ästhetische Erfahrung.
Blick hinter die Kuratierung
Die Kuratorinnen und Kuratoren erläutern, nach welchen Kriterien Quellen ausgewählt und einzelne Lebensgeschichten zu Käthes Erzählung verbunden wurden. Dadurch wird nicht nur die historische Perspektive vertieft, sondern auch die Arbeit hinter der Ausstellung sichtbar: von der Recherche über die Auswahl der Objekte bis zur musealen Vermittlung.
Fazit: Geschichte unmittelbar erleben
Diese Führung verbindet Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und innovative Ausstellungsgestaltung. Besucherinnen und Besucher erhalten einen eindringlichen Zugang zu Kölns Nachkriegsjahren und erleben, wie aus Hunger, Zerstörung und Verlust langsam wieder Lebenshunger und Aufbruch entstanden. Die kostenfreie Führung eignet sich besonders für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern im Raum, in Bildern und Erzählungen unmittelbar erfahren möchten.
Offizielle Kanäle von Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv:
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