Symbolbild mithilfe von KI erstellt
Neue Aufgabe nach dem FC-Abschied
Nach Köln-Aus: Dominique Heintz startet als Padel-Geschäftsführer durch
Dominique Heintz hat sich nach dem Ende seiner Zeit beim 1. FC Köln bereits ein zweites Standbein aufgebaut. Der Innenverteidiger ist als Geschäftsführer bei der Padel Club Weinstraße GmbH in Maikammer (Pfalz) eingetragen. Wie es sportlich im Profifußball weitergeht, ist dagegen weiterhin offen.
Geschäftsführerrolle in Maikammer – parallel zur offenen Fußballzukunft
Heintz (32) gehörte in zwei Phasen dem Kölner Profikader an und absolvierte für den FC insgesamt 161 Pflichtspiele (2015 bis 2018 sowie 2023 bis 2026). Ein neuer Arbeitgeber im Fußball ist bislang nicht bekannt.
Unabhängig davon ist der nächste Schritt abseits des Rasens nun konkret: Laut Handelsregister (HRB 34519, Amtsgericht Landau) ist Dominique Christoph Heintz einer von vier Geschäftsführern der Padel Club Weinstraße GmbH. Die Gesellschaft wurde im März 2026 eingetragen, Sitz ist Maikammer.
Eröffnung am 1. Juni 2026 – fünf Indoor-Courts, Events und Community-Anspruch
Die Anlage hat am 1. Juni 2026 eröffnet. Der Klub betreibt eine Halle mit fünf Indoor-Padelplätzen und positioniert sich nicht nur als Sportangebot, sondern als Event- und Treffpunkt:
- After-Work-Padel
- Familienangebote
- Themenabende
Auch das Geschäftsmodell setzt auf wiederkehrende Kundschaft: Über ein Mitgliedschaftssystem werden Vorteile wie frühere Buchungsfenster und Rabatte beworben. Je nach Tarif variieren die Vorbuchungszeiträume – von zwei Wochen bis zu vier Wochen im Voraus. Welche Fristen für Nichtmitglieder gelten, wird in den öffentlich kommunizierten Informationen weniger konkret als die Mitgliedsvorteile; grundsätzlich können Gäste aber ebenfalls Plätze buchen.
Auffällig ist zudem ein pinkfarbener Court, der Teil einer Adidas-Initiative („Pink Movement“) ist. Dabei sollen Einnahmeanteile in Projekte zur Brustkrebsforschung fließen – ein sozialer Akzent, mit dem sich der Klub auch über die Region hinaus profilieren will.
„Aus einer Spaß-Idee Realität“ – Heintz’ Anspruch als Betreiber
Nach Darstellung von Heintz entstand die Idee bereits während seiner Zeit in Köln: Er habe Padel dort erstmals ausprobiert, daraus habe sich Schritt für Schritt ein ernsthaftes Projekt entwickelt. Als Ziel formuliert Heintz, in der Pfalz „der beste Padel-Klub“ sein zu wollen – sportlich wie organisatorisch.
Während seine nächste Station im Profifußball noch nicht feststeht, zeigt der Einstieg als Geschäftsführer: Heintz setzt in der Übergangsphase nicht allein auf den nächsten Vertrag, sondern übernimmt unternehmerische Verantwortung – mit einem klar umrissenen Projekt, das bereits in Betrieb ist.

